Der Kreisvergleich wird wieder zum "Dauerbrener"
Mit dem Rems-Murr Kreis gab es dabei bei der dritten Auflage den dritten Sieger. Das Team Ludwigsburg hatte im Vorfeld mehrere Krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle zu verkraften. Während die Ausfälle in einigen Fällen gut kompensiert werden konnten, mussten die Startplätze über 60m Hürden in der Klasse M13 frei bleiben. So war klar, dass es nicht in erster Linie um die Gesamtwertung, sondern um das Gemeinschaftsgefühl und tolle Einzelleistungen zum Saisonabschluss ging. Am Ende sammelte das Team 131,5 Punkte und erreichte den 6. Platz. Den einzigen Disziplinsieg gab es für Charlotte Ehrhardt vom SGV Murr. In ihrem ersten Speerwurf Wettkampf überhaupt steigerte sie sich im letzten Versuch nochmal und erreichte 29,02m. Mit dieser Weite steht sie derzeit auf Platz 2 in der württembergischen Bestenliste der Klasse W13. Bei den Jungs sammelte Jonas Pfahler von der LG Neckar-Enz die meisten Punkte fürs Team. Er stieß die 3KG Kugel in der Klasse M13 auf 9,65m und steigerte seine persönliche Bestleistung damit deutlich. Sehr viel Teamgeist bewies Anna Lavinia Scheffler vom LAZ Ludwigsburg. Als eine Athletin kurz vor der abschließenden 4 x 800m Staffel ausfiel sprang sie kurzfristig ein und bewahrte einen Athleten davor, den Weg nach Eislingen „umsonst“ absolviert zu haben, weil seine einzige Startmöglichkeit wegfällt. Beeindruckend ist in jedem Jahr die Vielfalt an Vereinen, die im Kreis Ludwigsburg Talente am Start haben. Neben dem LAZ Ludwigsburg und der LG Neckar-Enz gab es Teilnehmer aus Gerlingen, Murr, Freiberg und Kornwestheim. Nach dem Motto „Nach dem Kreisvergleich ist vor dem Kreisvergleich“ läuft derzeit schon die Ausrichtersuche für 2027. Mit dem Kreis Heilbronn gibt es auch bereits einen möglichen Nachfolger für den Kreis Göppingen.